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Mit Hilfe von Wärmepumpen kann Wärme niedriger Temperatur genutzt werden, bes. zur Heizung, Warmwasserbereitung und Klimatisierung bzw. Wärmeregulierung.
Die Wärme wird vor allem dem tieferen (Erdwärme) oder bodennahen Erdreich (gespeicherte Solarenergie) entzogen.
Aber auch Grundwasser und Oberflächengewässer sowie Außenluft eignen sich als Wärmequelle. I
Mittels eines Kompressors wird die Wärme auf die benötigte Temperatur (bis 65 °C) angehoben.
Elektrische Wärmepumpen sind ein ideales Heizsystem für Ein- und Zweifamilienhäuser, insbesondere in nicht mit Fernwärme oder Erdgas versorgten Gebieten.
Im Vergleich zu Ölheizungen sind Wärmepumpen heute wirtschaftlich. Sie profitieren von steigenden Ölpreisen.
Mit Wärmepumpen wird viermal so viel Heizenergie gewonnen, wie für den Kompressor-Strom aufgewendet werden muss. Auch unter voller Berücksichtigung der Verluste bei der Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Strom bleibt eine deutliche Energieeinsparung.
Gegenüber einer Ölheizung spart die Wärmepumpe rd. 30 % "Primärenergie" (in der Natur vorkommende Energie,
hier Rohöl).
Die Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und des klimaschädlichen Kohlendioxid sind beim Gesamtsystem
„Wärmepumpe“ halb so hoch wie bei dem Gesamtsystem „Ölheizung“.
Mit keiner anderen Technik kann so viel Regenerative Energie genutzt werden wie mit der Wärmepumpe.
Funktionsschema
Zum leichteren Verständnis kann man die Wärmepumpe vom Funktionsprinzip mit einem Kühlschrank vergleichen.Ein Kühlschrank entzieht den Lebensmitteln die Wärme und gibt diese nach außen ab. Nach diesem Prinzip arbeitet auch eine Wärmepumpe, sie nimmt Wärme aus der Erde, dem Wasser oder der Luft auf und wandelt diese zur Heizwärme um.

Arbeitsweise der Wärmepumpe
Jeder Wärmepumpenprozess kann in 4-Stufen eingeteilt werden, in denen das Kältemittel verschiedenen Zustandsänderungen eingeht:1. Verdampfung2. Verdichtung3. Kondensation (verflüssigen)4. Expansion (entspannen)
1. Verdampfung
Als Verdampfer bezeichnet man den Wärmetauscher, in dem Kältemittel vom flüssigen Zustand in dampfförmigen übergeht. Die Verdampfung erfolgt unter Zufuhr von Wärmeenergie, die der Umgebung - Grundwasser, Erdreich oder Außenluft - entzogen wird.
2. Verdichtung
Das gasförmige Kältemittel (z. Bsp. R407C) wird vom Kompressor angesaugt und durch die Verdichtung auf hohen Druck und hohe Temperatur gebracht. Zusätzlich nimmt das Kältemittel noch die Wärme auf, die der Antriebsenergie des Kompressors entspricht.
3. Kondensation
Das dampfförmige Kältemittel wird mit hoher Temperatur in den Kondensator - wiederum ein Wärmetauscher - gedrückt und gibt dort seine Wärme an das Heizungswasser ab. Dabei wird der Kältemitteldampf kondensiert.
4. Expansion
Um den Kältekreislauf wieder zu schließen, mussdas Kältemittel vom hohen Druck auf den Ausgangsdruck entspannt werden. Dabei wird das Kältemittel kalt und kann dann im Verdampfer wieder Energie aufnehmen.
Produkte - Wärmepumpe
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Innenteil:
Außenteil:
Die Ausführung erfolgt durch unseren Partner im Heizungsbauerhandwerk.
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