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Förderung Solarwärmeanlagen
Solange es noch keine umweltgerechten Energiepreise gibt, erleichtern Fördermittel Ihnen die Investition in erneuerbare Energien. Viele öffentliche Stellen bei Bund, Ländern und Kommunen sowie die Energieversorger, haben die Zeichen der Zeit erkannt und spezielle Förderprogramme erarbeitet um den Einsatz erneuerbarer Energien tatkräftig zu unterstützen. Wir geben Ihnen eine Übersicht über die vielfältigen Fördertöpfe und empfehlen Ihnen, neben der Bundes- bzw. Landesförderung auf jeden Fall auch die Zuschüsse der Kommune oder dem Energieversorger vor Ort zu erfragen. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall!
Stand 02/2004
Bundesförderung (BAFA):
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Frankfurterstr. 29-31, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908625, Fax: 06196/908800, www.bafa.de, E-mail: solar@bafa.de, Faxabruf: Richtlinien 022130312191, Antragsformular 022130312192. Anträge über Ihre eigene Hausbank, www.kfw.de
KfW:
Nach KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Maßnahmenpaket 5): Zinsgünstiges Darlehen über 20 Jahre, 2,07% eff. für die ersten 10 J. (6/2003), max. 3 Jahre tilgungsfrei, max. 80 €/m² Wohnfläche bei Heizkesselwechsel (Einbau vor 1.6.82) in Verbindung mit einer Solaranlage, kumulierbar
Kreditanstalt f. Wiederaufbau Charlottenstr. 33, 10117 Berlin, Tel. 030/20264-0, Email: iz@kfw.de, www.kfw.de, Antragsstellung an die Hausbank. Die aktuellen Zinssätze rufen Sie bitte unter www.kfw.de ab!
Baden-Württemberg:
50 € Zuschuss pro vermiedene Tonne CO2 bezogen auf die technische Lebensdauer der Anlage; Bruttofläche mind. 15 m²; 1.5 WMZ erforderlich; nicht kumulierbar
KEA Klimaschutz- und Energiagentur Baden-Württemberg GmbH Griesbachstr. 10, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721/98471-0, Fax 98471-20, www.kea-bw.de
Bayern:
Förderung, wenn Antragsteller nicht im Marktanreizprogramm des Bundes antragsberechtigt sind, z.B. Kommunen, gemeinnützige Organisationen, Religionsgemeinschaften, ab 10 m²: 125 €/m² FK, 175 €/m² VRK, je Anlage max. 12.500 €
Anträge an Bezirksregierungen
Berlin:
Förderung von solarthermischen Anlagen im Rahmen einer Heizungsmodernisierung, nur bei Erdgasheizung: 150 €/m2 FK, 175 €/m2 VRK, Nur für Kunden der GASAG
Informationen/Antragstelle: Bewag Aktiengesellschaft, Privat- und Geschäftskunden, Produktmanagement Puschkinallee 52, 12435 Berlin, Tel. 030/267-11130, Fax 0267-10377, E-Mail: erneuerbare-energien@bewag.com www.bewag.de. GASAG, Berliner Gaswerke AG10785 Berlin, www.gasag.de
Brandenburg:
Investitionsbank Brandenburg Steinstr. 104-106, 14480 Potsdam Tel. 0331/660-0, www.ilb.de
Bremen:
500 € pauschal, wenn Antragsteller Privatkunde der swb Enordia ist und EnordiaGas basis oder EnordiaWärme basis bezieht. Kumulierung mit BAFA möglich.
swb Enordia GmbH, Sögestr. 59-61, 28195 Bremen, Tel. 0421/3592440, Fax 3592925, www.swb-enordia.de
Hamburg:
Förderung für Handwerksbetriebe
Umweltbehörde, Fachamt f. Energie Billstr. 84, 20539 Hamburg, Tel.040/42845-2724, Fax /2099
Hessen:
Förderung von kommunalen Vorhaben, bis zu 20% der Investitionskosten, max. 6000 € pro Anlage
Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale LTH Hessen, 60297 Frankfurt/Main, Tel. 069/9132 2652, Fax 069/9132 8 2652, www.lth-hessen.de
Mecklenburg-Vorpommern:
Landesförderinstitut M.-V. Werkstr. 213, 19061 Schwerin, Tel. 0385/6363-1469, Fax 6363-1212
Niedersachsen:
Umweltministerium Niedersachsen PF 4107, 30041 Hannover, Tel. 0511/120-0, Fax /3399
Nordrhein-Westfalen:
Das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MSWKS) beabsichtigt, das REN-Programm im Jahr 2004 fortzusetzen. Die genauen Kriterien und der Starttermin für das REN-Programm 2004 sind noch nicht bekannt. Informationen erhalten Sie voraussichtlich ab Mitte Februar 2004 unter www.lb.nrw.de
Landesinstitut für Bauwesen Postfach 102543, 44025 Dortmund, Tel. 0231/2868-0, www.lb.nrw.de
Rheinland-Pfalz:
Kosten 15.000 - 30.000 €: zinsgünstiges Darlehen in Höhe der Hälfte der Kosten
Infos: Ministerium für Finanzen Ref. 4512, Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz, Tel. 06131/16-4268, Fax 16-4115, www.fm.rlp.de
Saarland:
Zukunftsenergieprogramm plus (ZEPplus) 90€/m2 bei Neuanlagen, 52€/m2 bei Erweiterungen Mindestens 20m² Bruttofläche bei FK, 16m² Bruttofläche bei VRK.. Der maximale Förderbetrag je Anlagenstandort beträgt 26.000 €
ARGE Solar e.V., Tel. 0681/9762-470, Fax 9762-471, www.argesolar-saar.de
Sachsen:
200€/m2 , max 60% der Ausgaben, WMZ erforderlich, keine Schwimmbad-erwärmung, keine Erweiterungenbei Teilnahme an einjährigem Mess-programm zusätzlich 150€
Sächisches Landesamt für Umwelt und Geologie, zur Wetterwarte 11, 01109 Dresden, Tel. 0351/8928-351, www.umwelt.sachsen.de
Sachsen-Anhalt:
Ministerium für Bau und Verkehr, Referat 22, 39114 Magdeburg, Tel. 0391/567-7475, Fax 567-7510, www.sachsen-anhalt.de
Schleswig-Holstein:
Investitionsbank S.-H. Fleethorn 29-31, 24103 Kiel, Tel. 0431/900-3333, Fax 900-3653
Thüringen:
600 € pauschal bis 8m², 75 €/m² über 8m², max. 50.000 € mit Biomasseanlage + 1.000 €
Thüringer Aufbaubank, Postfach 100552, 99003 Erfurt Tel. 0361/7447-0 www.thueringen.de/tmlnu
Kommunen:
Über 150 Städte und Gemeinden fördern zusätzlich Solarenergie. Es lohnt sich, vor Ort nachzufragen.
Energieversorgungsunternehmen:
Auch Energieversorgungsunternehmen - immerhin 170 an der Zahl - fördern auch Solarenergie. Fragen Sie in jedem Fall Ihren Energieversorger oder Ihre Stadtwerke.
Zeichenerklärung: BSZ = Betriebsstundenzähler, DHH = Doppelhaus-Hälfte, EFH = Einfamilienhaus, FK = Flachkollektor, FKG = Funktionskontrollgerät - z.B. SunGo X/XL mit Durchflussmesser, MFH = Mehrfamilienhaus, RH = Reihenhaus, SHU = Solare Heizungsunterstützung, SWE = Solare Warmwassererwärmung, VRK = Vakuumröhrenkollektor, WEH = Wohneinheit, WMZ = Wärmemengenzähler, ZFH = Zweifamilienhaus